Welturaufführung Cannes 2014 . . . Deutsche Premiere Filmfest München 2014
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Inhalt

Moshe ist fast 60 Jahre alt, Tami ist 22. Dennoch leben sie zusammen in einer kleinen, einfach eingerichteten Wohnung, wie viele Paare das tun: Er geht morgens zur Arbeit, sie führt den Haushalt. Dazwischen oder auch mal davor oder danach haben sie immer wieder kurzen, heftigen Sex.

Das heisst, Moshe hat Sex.


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Für Tami gehört das allem Anschein nach nicht zu ihren Vergnügen. Eher teilnahmslos lässt sie den schnellen Akt über sich ergehen. Andererseits kümmert sie sich mit Hingabe um die Bedürfnisse des Mannes.

In ihrer häuslichen Routine wirken die beiden vertraut, Außenstehenden gegenüber wirkt die Beziehung normal. Eine junge Frau, ein älterer Mann. Irritierend wirkt allenfalls der meist barsche Ton des Alten, seine zynische Direktheit, wenn er seine Interessen durchsetzt. Das geht soweit, dass er eines Tages eine andere Frau mit nachhause bringt und sich mit ihr ins Schlafzimmer zurück zieht. Tami macht ihm eine lautstarke Eifersuchtsszene, muss ihre Tränen aber auf dem Sofa in der Küche vergießen, während es „drinnen“ zur Sache geht.

Ein anderes Mal kommt Moshe nicht von der Arbeit zurück, bleibt die ganze Nacht weg. Tami schluckt auch das.

Je länger man den beiden zusieht, desto deutlicher wird, in welcher Spirale aus Abhängigkeit, Zuneigung und Gewalt sie sich befinden, und welche Kräfte auf sie einwirken. Sie kann nicht von ihm lassen, er lässt sie nicht aus seinen Fängen … eine ausweglose Situation.

Ohnehin anfällig für Stimmungschwankungen und ohne soziale Kontakte wird Tami immer trauriger und entwickelt allmählich eine regelrechte Depression. Dennoch findet sie keinen Ausweg, glaubt nach wie vor fest, nicht ohne Moshe existieren zu können. Bis sie irgendwann nicht länger verdrängen kann, dass dieses Leben sie umbringen wird. Auch wenn sie nicht weiß, wohin sie soll, muss sie diesem Gefängnis entkommen ...

dem Gefängnis, in dem sie ihr ganzes Leben verbracht hat.

Denn Moshe und Tami sind Vater und Tochter.

Fotos aus dem Film

Presseagentur

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